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At the Klosterneuberg Abbey another item of the Austrian regalia is kept, namely the Austrian archducal hat of 1616.
Archducal hat kept in Mariastein. ...
Auf dem Portrait Rudolfs IV. ist dieser mit einer "Erzherzogskrone" abgebildet, diese hat es aber nicht wirklich gegeben. Ernst der Eiserne ließ eine weitere solche Krone anfertigen und auch beim Tod des Erzherzogs Ferdinands von Tirol 1595 wurde eine hergestellt. Die definitive Landeskrone des Erzherzogtums Österreich, der Erzherzogshut, wurde jedoch 1616 im Auftrag des Statthalters von Tirol Maximilian III. angefertigt und wird seither im Stift Klosterneuburg aufbewahrt. Jedesmal zur Erbhuldigung eines neuen Landesfürsten wurde sie nach Wien gebracht, zuletzt 1835. Daneben sind noch zwei andere Erzherzogskronen erhalten, in Maria Stein nahe Wörgl in Tirol und in der Steiermark. Von einer weiteren Krone, die Joseph II. für seine Krönung zum Römischen König anfertigen ließ, ist nur noch die Karkasse erhalten. Erzherzogshut, die Krone des Landes Österreichs. Der Erzherzogshut wurde 1616 von Erzherzog Maximilian III. gestiftet, dem Stift Klosterneuburg zur Aufbewahrung übergeben und nur zur Erbhuldigung nach Wien gebracht (erstmals 1620, zuletzt 1835). Ein weitererErzherzogshut wird in Mariastein in Tirol aufbewahrt, der 1595 für das Begräbnis von Erzherzog Ferdinand II. angefertigt wurde und für den der österreichischen Erzherzogshut Vorbild war. In der Steiermark besaß Herzog Ernst († 1424) eine derartige Krone. Sie befindet sich im Landesmuseum Joanneum. Ein weiterer Erzherzogshut wurde für die Königskrönung Josephs II. 1764 in Frankfurt angefertigt, davon ist nur die Karkasse erhalten. Literatur: G. Kugler, Der österreichische Erzherzogshut und die Erbhuldigung, in: Der heilige Leopold, Ausstellungskatalog, Klosterneuburg 1985. http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.e/e811839.htm
Innsbruck (?), um 1600. Silber, vergoldet, Silberperlen und Glassteine, Höhe 28,5 cm, größter Durchmesser 20,5 cm.
Seit Beginn des 17. Jahrhunderts bewahrt die Kapelle des Schlosses Mariastein im Unterinntal einen Erzherzogshut und ein Zepter, die entweder auf Erzherzog Ferdinand II. oder Erzherzog Maximilian III. zurückgehen. Der Zweck dieses Erzherzogshutes ist fraglich, von einer Verwendung bei einer Erbhuldigung ist nichts bekannt. Möglicherweise wurde er für das Begräbnis Erzherzog Ferdinands II. im Jahre 1595 angefertigt. Mit seinen zwölf Zacken lehnt sich der Erzherzogshut aus Mariastein an die Form der mittelalterlichen Insigne an, während die beiden gekreuzten Bügel der damals modernen Gestaltung einer Krone entsprechen. Der Hermelinbesatz des recht einfach ausgeführten Hutes ist durch weiße Seide ersetzt. Der Hut, der Maximilian III. natürlich wohl bekannt war, dürfte als Vorbild für den österreichischen Erzherzogshut (siehe "Der österreichische Erzherzogshut") gedient haben. Georg J. Kugler
Der österreichische Erzherzogshut besteht aus einer roten Samthaube, um die ein Diadem von acht gleich hohen, goldenen, emaillierten Zacken gelegt ist, und die von zwei geraden, sich rechtwinkelig kreuzenden Bügeln überspannt wird, die nur wenig höher liegen als die Spitzen der Zacken. Das Diadem wird von einem gelappten Hermelinkranz weitgehend verdeckt, der eigentlich zum rotsamtenen Erzherzogs- oder Kurfürstenhut gehört, welcher durch den gleichsam eingesetzten Zackenkranz zum kronenartigen Erzherzogshut wird. Die Zacken sind in der Mitte des dreieckigen Feldes abwechselnd mit einem Rubin oder Smaragd in Rosettenfassung und mit einem in die Spitze eingefügten Diamanten besetzt, schließlich von einer Perle bekrönt. Perlen und Steine in Goldfiligranfassungen und in Reihen angeordnet schmücken auch die Bügel. An ihrem Schnittpunkt symbolisiert ein großer Saphir (Schliff des 14. Jahrhunderts) die Weltkugel, über der sich das Kreuz erhebt, das aus Perlen, Diamanten und Rubinen gefügt ist (Rückseite Email). Am Sockel aus Ebenholz befindet sich ein goldenes, emailliertes Wappen Maximilians III., das von der 1810 eingeschmolzenen Reliquienbüste des heiligen Leopold stammt. Es ist mit großer Sicherheit als Arbeit eines Augsburger Goldschmiedes zu bestimmen. Über den Entstehungsort des Erzherzoghutes sind nur Vermutungen zulässig. Innsbruck (?), 1616. Gold, Email, Edelsteine und Perlen, Hermelinbesatz; Höhe 23 cm, Durchmesser 27 cm, Wappen auf dem Sockel 9,2 x 7,4 cm. The coat of arms of the "Bundesland" (federal state) Oberösterreich is a shield with, on the left, a golden eagle armed with red tongue and red claws on a black background. On the right it is divided three times in silver and red. The shield has on the top the archducal hat of Austria. J. Patrick Fischer, Joe McMillan, 19 August 2002 |